Franz. Meisterschaft Lang & Sprint 26./27.5. 2018

Überspitzt kann die Zusammenfassung der bisherigen Saison mit dem leicht abgeänderten Resumé eines Artikels der NZZ vom 5. Juni (Feuilleton, Seite 37) beschrieben werden: Zorn und Ressentiment dominieren das unbestimmt grummelnde Grundgeräusch unserer Läufe! Doch wie der Titel des zitierten Artikels auch noch sagt: Wer zürnt, hat ein Ziel, wer wütet, nur Wut...

Warum nur so harsche Worte? Nun denn, wir denken, auch Blödheit hat so seine Grenzen. Nach bisher sechs Saisonläufen mit jeweils immer einem groben Schnitzer sollte doch mal ein Lauf folgen, welcher zwar vielleicht nicht ganz fehlerfrei ist, aber, herrgottsacknochmal, doch nicht so, schlimmer denn je: dass die Routenwahl zu Posten 1 verhauen wird, mag ja noch angehen (siehe Deppenroute vs Idealroute, Zeitverlust wohl rund 3,5 Minuten, obwohl die zusätzlichen rund hundert Meter Höhendifferenz fast noch mehr schmerzten. Das Foto zeigt just den Moment, in welchem am Start links abgebogen hätte werden sollen, da war wohl der Fotograf im Weg....!). Was dann aber zu Posten 6 passierte, sollte einfach verboten werden (wie war das noch bei den diesjährigen olympischen Spielen beim 30-Kilometer Langlauf der Damen, als sich Theresa Stadlober verlief): Er ist falsch gefahren, scheiße! Verdammte Hütte noch einmal. Wo ist er denn hingelaufen jetzt? Hattitucki nomal. Alles aus - mein Gott na! So ää Tuckn!! Also nochmals  75 Höhenmeter und 8 Minuten draufgepackt. Da spielte es dann auch keine Rolle mehr, dass in einer Abfahrt zu Posten 5 die Karte aus dem Kartenhalter flutschte (und nochmals ein paar Höhenmeter...). Immerhin durfte beim Pièce de résistance (Posten 3-4) die Bestzeit registriert werden.

Am nächsten Tag beim Sprint ging dann alles besser....zumindest bis Posten 14 (von 17!). Abgesehen von einigen in der Retrospektive ärgerlichen Routenwahlfehlern (ärgerlich, da die erste Wahl immer verworfen wurde zugunsten der schlechteren Route...Zeitverlust total ca. 1.5 Min) ging alles glatt, wohl zu glatt, man soll sich keinesfalls untreu werden. Zu diesem Zeitpunkt (nach beinahe 34 Minuten (sic!)) noch rund 30 Sekunden vor "JCLL" und 23 Sekunden hinter H40-Sieger "JLB" (siehe auch WinSplit (Bild, Online)) wären die Chancen für eine Zeit unter 39 Minuten intakt gewesen. Das schlussendlich 42:12 resultierten, mag in etwa zeigen, was da noch draufgepackt wurde....ich denke, die Kurzanalyse ist hier durchaus angebracht. Doch, hey, irgendwann wirds gepackt und wie heisst es doch so schön: Wer zürnt, hat ein Ziel, wer wütet, nur Wut...

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