SM-Mitteldistanz, 17.09.2017 im Lenzhard

Der Flow bezeichnet das als beglückend erlebte Gefühl eines mentalen Zustandes völliger Vertiefung (Konzentration) und restlosen Aufgehens in einer Tätigkeit, die wie von selbst vor sich geht – also sozusagen ein wahrer Rausch. Heutzutage scheinen ja die Cracks im Sport immer wieder auf der Suche nach diesem Flow zu sein. Wir als Sonntagsfahrer können ja von diesem Zustand nur träumen, pendeln wir im Wettkampf doch permanent zwischen Flow und Überforderung, mit starker Tendenz zur Überforderung (siehe dazu auch das Diagramm zum Flow zwischen Über- und Unterforderung).

Und befindet sich unsereins mal für eine kurz-euphorische Zeit auf der Flow-Linie kann man sicher sein unversehens über die grüne Linie, sprich geradewegs rein in die Überforderung zu fahren.

Da stand der Sonntagsfahrer also plötzlich sprichwörtlich wie der Esel vor dem Absperrband und wusste weder vor, zurück, noch rechts, noch links (yep, dort wärs lang gegangen). Ungläubig schüttelte er den  Kopf, kehrte unverrichteter Dinge zurück und wählte eine immerhin valable, im Gesamtkontext wohl dennoch suboptimale Alternativroute, sozusagen Low-Flow, spülte es ihn in der Rangliste doch merklich zurück.

Dank gezieltem Mentaltraining (nach der Grundlage "Quäl Dich, Du Sau", siehe unter Zitate bei Udo Bölts) konnte der Sonntagsfahrer den Rückstand doch wieder wettmachen und mit einem High-Five, als gut gewähltem Kontrapunkt zum Low-Flow, den Tag abschliessen.

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